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Dreckiger, rauer Indierock!
Zwischen Dutzenden Bands jeden Monat, die alle The Next Big Thing, britischer als die Briten und rockiger als die Schweden sein wollen, freut man sich als Musikredakteurin, wenn man mal eine persönliche Empfehlung erhält, die tatsächlich hält, was das Bandinfo verspricht. Im Falle von Bourbon Seas heißt das: rauer Indie-Rock. Punkt.
Die Band kommt aus Heidelberg, spielt seit 2007 mit anfangs wechselnder Besetzung zusammen und hat seit 2010 mit Alex (git), Tomi (bass), Chris (vox/git) und Felix (drums) ein stabiles Line-up gefunden, mit dem dann auch im Sommer 2011 die erste EP Admiral Blue Belle eingespielt wurde.
Zu hören gibt es auf dem 5-Track-Debüt erdigen, mitreißenden Indie-Rock mit dreckiger 70er-Jahre Attitüde, der die Lücke zwischen Jet und alten Kings Of Leon schließt: Klassisches Gitarrenwechselspiel, große Gefühle und vor allem: Leidenschaft und Spielfreude. Klar, dass Bourbon Seas damit nicht nur die Kritiker im heimischen Rhein-Neckar-Delta, sondern vor allem auch auf diversen Konzerten (unter anderem im Vorprogramm von Spring Offensive) ihr Live-Publikum begeistern konnten.
Zum Dank wurden Bourbon Seas von ihren Fans gerade zum 20. Trebur Open Air und zum Maifeld Derby in Mannheim gevotet, wo die Band sich neben den bisher bestätigten großen Namen wie Blood Red Shoes oder Friska Viljor ganz sicher nicht zu verstecken braucht. Mehr über Bourbon Seas erfahrt ihr wie immer auf der restorm-Seite der Band.












